Wie Sie die passenden LED-Einbaustrahler auswählen und nutzen

LEDs haben sich für die Beleuchtung im Innen- und Außenbereich durchgesetzt – dank ihres geringen Stromverbrauchs bei gleichzeitig hoher Lichtleistung. Die EU-Gesetzgebung hat 2018 zudem beschlossen, mittelfristig ausschließlich diese stromsparenden Leuchtmittel zuzulassen und Halogen- oder andere ineffiziente Lampen zu verbieten.

LEDs sind vielseitig einsetzbar, passen sich jeder Art von Leuchte an und eignen sich besonders für Spots. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre LED-Einbauspots optimal für Design und Helligkeit auswählen. Es gibt verschiedene Kategorien von Spots, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten besitzen.

Formen (rund, quadratisch, dreieckig), Größen und Montagesysteme (einbaubar oder nicht) variieren stark. Ganz gleich, welche Eigenschaften sie aufweisen – diese Beleuchtungen verleihen Ihrem Zuhause stets ein modernes Flair.

Nicht-einbaubare LED-Spots

Diese ragen aus der Wand oder Decke hervor, an der sie befestigt sind. Sie erinnern entweder an schwenkbare Wandleuchten oder kleine runde Lampen, die nur wenige Zentimeter herausragen.

Ursprünglich waren solche Montagen Halogenleuchtmitteln vorbehalten, da sie viel Wärme entwickelten und daher nicht in Deckenabschluss eingebaut werden konnten.

Auch heute gibt es sie noch mit LED-Leuchtmitteln. Sie sind zwar etwas weniger ästhetisch, erleichtern jedoch die Montage und sind leicht austauschbar. Es gibt sie einzeln oder als mehrteilige Sets, bei denen mehrere Spots miteinander verbunden sind.

Die Kategorien von LED-Einbauspots

Die LED-Technologie ermöglicht – durch ihre geringe Wärmeentwicklung – den Einbau von Lampen und eine flächenbündige Optik.

Sie sorgen für ein harmonisch im gesamten Raum verteiltes Licht und machen zusätzliche Lampen zur Schattenerhellung überflüssig.

Zudem sind sie äußerst dezent und passen zu jeder Art von Inneneinrichtung.

Feste Spots

Feste Deckenstrahler geben ein gleichmäßiges Licht mit Ausrichtung zum Boden ab. Der Lichtkegel hängt vom verwendeten Leuchtmittel ab. Solche Leuchtmittel können reflektierende Facetten besitzen, die den Beleuchtungsbereich vergrößern. Für Wohnräume empfiehlt sich ein Abstrahlwinkel von mindestens 60°, um eine ausreichende Ausleuchtung sicherzustellen. Bei einem festen Spot wählt man daher meist einen größeren Durchmesser, um den gesamten Raum zu beleuchten. Ebenso ist der Einbau in Möbeln sinnvoll – etwa zur Beleuchtung eines tiefen, dunklen Schranks. Hier genügen eine sehr geringe Leistung und ein kleiner Durchmesser, wodurch die Nutzung besonders komfortabel wird.

Design-Spots mit Schwenkfunktion

Diese lassen sich direkt nach der Installation oder auch später, etwa bei einer Umgestaltung, individuell einstellen. Sie können gezielt auf ein Objekt gerichtet werden oder auf einen bestimmten Bereich für präzise Tätigkeiten. Dazu sind sie auf einer schwenkbaren Achse montiert. Jeder schwenkbare Spot wird manuell ausgerichtet, indem Sie sanft auf das Leuchtmittel drücken. Für gezieltes Anstrahlen eines Objekts oder Möbels genügt ein Abstrahlwinkel von 30°. Design-Spots bieten langfristig eine hohe Flexibilität. Besonders, da Einbauspots größere Deckenarbeiten erfordern. Ihre Justierbarkeit Wochen oder Monate nach der Montage sorgt folglich für eine langlebige Lösung. Wählen Sie Ihren Spot entsprechend der Raumnutzung.

Welche Spots eignen sich für den Wohnbereich?

Für solche Anforderungen brauchen Sie einen kraftvollen bis sehr kraftvollen Einbauspot. Denn der Sehkomfort hängt maßgeblich von ausreichender Helligkeit ab. Zu schwaches Licht führt zu Augenbelastung und erschwert alltägliche Tätigkeiten. Abhängig vom Einrichtungsstil wählen Sie ein bestimmtes Material oder eine ausgefallene Form. Runde Wohnzimmer-Spots sind am gebräuchlichsten, aber ein quadratischer Spot bringt Dynamik in Ihr Interieur. Auch die Isolierung ist ein wichtiger Aspekt. Obwohl LEDs kaum warm werden, bietet ein Gehäuse zusätzlichen Schutz – insbesondere in Kombination mit Dämmstoffen über einer abgehängten Decke. Ist die Decke sehr flach, fügen sich extraflache Spots optimal ein.

Perfekte Spots für das Badezimmer finden

In diesem besonders feuchten Raum ist spezielles Material erforderlich. Eingebaute Lampen im Bad brauchen doppelten Spritzwasserschutz. Die Eignung erkennen Sie am Schutzgrad; nötig ist mindestens Schutzklasse 4 von 8 (IP X4 bis IP X8). Außerdem muss die Betriebsspannung 12 V – statt der üblichen 220 V – betragen. Dafür wird ein Trafo mit eingeplant.

Auch die Platzierung der Beleuchtung erfordert besondere Sorgfalt: Das Bad ist in elektrische Gefahrenzonen unterteilt. Die Zonen 1 und 2 befinden sich um Badewanne, Dusche und deren direkte Umgebung. In diesen beiden Bereichen darf unter 2,25 m Höhe keinerlei Elektroinstallation erfolgen.

Ein verstellbarer Spot eignet sich daher ideal. Er kann außerhalb gefährlicher Zonen angebracht und trotzdem gezielt darauf ausgerichtet werden. Eine geringe Lichtstärke ist im Bad zudem meist ausreichend. Beim Kauf der Leuchtmittel sollten Sie auf die Fassung achten, da spezielle Modelle erforderlich sind: GU5.3. Edelstahl-Spots fügen sich harmonisch in das Baddesign ein und sind gegenüber Wasser rostfrei.

Jetzt haben Sie alle nötigen Informationen, um aus allen verfügbaren Produkten fundiert auszuwählen.