Wie wählen Sie die passende Deckenleuchte aus?

Ähnlich wie Spots und Wandleuchten eignen sich Deckenleuchten hervorragend, um verschiedene Räume in Ihrem Zuhause optimal zu beleuchten. Diese Art von Leuchte wird direkt an der Decke montiert. Um die richtige Wahl zu treffen, sollten Sie daher mehrere Aspekte berücksichtigen. Lumeers beleuchtet heute alle praxisnahen Informationen, die Sie benötigen, um die passende Pendelleuchte für den jeweiligen Raum auszuwählen.

Die Art der Beleuchtung bei Deckenleuchten

Das erste Kriterium bei der Auswahl einer Deckenleuchte ist die Art der dem Leuchtmittel zugrundeliegenden Beleuchtung. Hierbei unterscheidet man vor allem zwei Haupttypen: Deckenleuchten mit Glüh- oder Halogenlampen.

Deckenleuchten mit Glühlampen sind die klassischen und ältesten Modelle. Sie werden insbesondere für Durchgangsbereiche wie Flure empfohlen, da sie sofortiges Licht bieten. Halogen-Deckenleuchten hingegen liefern konstantes Licht und eignen sich, trotz ihres relativ hohen Energieverbrauchs, besonders gut für Wohnbereiche wie das Wohnzimmer oder die Küche.

Neben diesen beiden Varianten gibt es auch Modelle mit Leuchtdioden (LED). LED-Deckenleuchten erfreuen sich wachsender Beliebtheit aufgrund ihres geringen Stromverbrauchs und sind eine hervorragende Alternative zu Glüh- und Halogenlampen. Sie sind die beste Wahl, wenn Sie sich langfristig für eine moderne Deckenleuchte entscheiden möchten.

Die Ausführung der Deckenleuchte

Auch die Bauart sollte in die Entscheidung einfließen. Auf dem Markt finden Sie viele verschiedene Modelle: metallische Deckenleuchten, Einbauleuchten, Cluster-Designs, halbeinbaufähige und zeitgenössische Varianten, um nur einige zu nennen.

Um das passende Modell zu finden, informieren Sie sich über die Vorteile jeder Ausführung. Metallische Deckenleuchten etwa gehören zu den Bestsellern und überzeugen durch ihr Design. Sie werden häufig aus industriellen Werkstoffen wie Messing, Silber, Kupfer und mehr gefertigt und sorgen für ein stimmungsvolles, warmes Ambiente.

Deckenleuchten aus Glas sind ideal, um in Ihrem Raum ein sanftes, subtiles Leuchten zu erzeugen. Sie lassen sich dank ihrer höhenverstellbaren Funktion an fast jeden Raum anpassen.

LED-Deckenleuchten fügen sich nahtlos in das Dekor und die Atmosphäre eines Raumes ein, da sie direkt an der Decke angebracht werden. Das macht sie besonders pflegeleicht und einfach zu reinigen. Wie Pendelleuchten sind sie für stark frequentierte Bereiche wie Flur, Wohnzimmer oder Küche bestens geeignet…

Die Raumgröße

Ein weiteres entscheidendes Kriterium bei der Wahl der passenden Deckenleuchte ist die Raumgröße. Die Dimensionen Ihrer Deckenleuchte sollten stets dem Raum entsprechen. Ist Ihr Wohnzimmer beispielsweise größer als 20 Quadratmeter, empfiehlt sich eine großformatige LED-Deckenleuchte mit mindestens 50 cm Durchmesser.

Für Räume von 10 bis 15 Quadratmetern eignet sich eine LED-Deckenleuchte mit einem Durchmesser von 40 bis 45 cm. Bei Flächen zwischen 15 und 20 Quadratmetern wählen Sie am besten eine Leuchte mit 45 bis 50 cm Durchmesser. Kleine Bereiche unter 10 Quadratmetern – wie WC oder Flure – profitieren von einer Deckenleuchte mit 30 bis 40 cm Durchmesser.

Achten Sie unabhängig von der Deckenhöhe darauf, dass mindestens 2,15 m Abstand zwischen Boden und Unterkante der Leuchte bleibt. Wird die LED-Deckenleuchte direkt über einem Esstisch angebracht, sollte ein Abstand von mindestens 150 cm zwischen Leuchte und Tischoberfläche eingehalten werden.

Der Stil des zu beleuchtenden Raums

Neben der Größe spielt auch der Stil eine wichtige Rolle bei der Auswahl Ihrer Deckenleuchte. Stimmen Sie die Leuchte dabei auf die vorhandene oder gewünschte Atmosphäre des Raumes ab.

Möchten Sie Ihrem Raum einen Retro- oder Barock-Touch verleihen, greifen Sie zu Vintage-Deckenleuchten mit geschwungenen Linien und dekorativen Elementen. Für einen industriellen Look eignen sich Modelle aus Metall oder Glas besonders gut.

Soll Ihr Raum einen modernen, trendigen Stil erhalten, empfehlen sich schlichte LED-Leuchten mit einer raffinierten Oberfläche, alternativ dazu skandinavische LED-Deckenleuchten oder neu interpretierte Klassiker.

Die Anforderungen des Raums

Auch die individuellen Anforderungen an die Beleuchtung und deren Intensität sollten bei der Wahl der Deckenleuchte berücksichtigt werden. Im Wohnzimmer beispielsweise ist ein homogenes, warm-weißes bis neutral-weißes Licht ideal. Metall-, Kristall- oder Holzleuchten reichen hier meist vollkommen aus.

Küche und Badezimmer stellen andere Ansprüche: Hier spielt das Material der Leuchte eine wesentlich größere Rolle als die Lichtintensität. Stoffleuchten sind in diesen Räumen tabu, da sie nicht feuchtigkeitsbeständig sind. Auch metallische Leuchten sollten vermieden werden, da sie schnell rosten können. Bevorzugen Sie für diese Räume Deckenleuchten aus Glas oder PVC.

Für das Esszimmer gibt es keine festen Vorgaben – stimmen Sie die Leuchte einfach auf die Farbtöne des Raums ab. Im Schlafzimmer empfiehlt sich sanftes, diffuses Licht für eine behagliche Atmosphäre.

Die Lichtart der Deckenleuchte

Egal ob weiße, warm-, kalt- oder neutraltonige Leuchtmittel: Eine Deckenleuchte kann verschiedene Lichtarten spenden. Je nach eingesetztem Leuchtmittel erzeugt sie tageslichtähnliches oder zenitales Licht.

Tageslicht entspricht dem natürlichen Lichtspektrum der Sonne am Mittag, während zenitales Licht an das der Sonne im Zenit erinnert. Diese feinen Unterschiede sind durchaus spürbar und sollten bei der Wahl der Deckenleuchte beachtet werden, denn sie spielen eine zentrale Rolle beim Wohlbefinden.

Leuchten mit Tageslicht sind augenschonend und dank ihres natürlichen Charakters belebend – bestens geeignet für Arbeitszonen wie das Büro, den Wohnbereich oder Leseecken. Zenitales Licht wiederum empfiehlt sich vor allem für Küche und Esszimmer.

Für eine Deckenleuchte mit Tageslicht wählen Sie LED-Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur zwischen 4.500 und 5.500 K. Für zenitales Licht greifen Sie zu LED-Leuchtmitteln mit 5.500 bis 6.500 K.

Form, Stil und Leistung der Deckenleuchte

Neben all diesen Kriterien sind auch Form, Proportionen und die Leistung der Leuchte wichtig. In rechteckigen Räumen erzielen längliche Deckenleuchten die beste Lichtverteilung.

Über einem runden Tisch empfiehlt sich ein Modell mit runder Form. Im Badezimmer sollte auf Leuchten mit kühler Lichtfarbe gesetzt werden. Was die Leuchtkraft betrifft, können LED-Deckenleuchten mit ca. 100 Lumen pro Quadratmeter zur Ausleuchtung zentraler Bereiche genutzt werden. Für Arbeitsflächen sind etwas stärkere Leuchten sinnvoll.

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